Parodontologie

Erkrankung des Zahnhalteapparats

Hierbei kann die entzündliche Erkrankungsform des Zahnhalteapparates (Parodontitis) von der weniger vertretenen nicht-entzündlichen Form, der Parodontose unterschieden werden.

Die Hauptursache für die Parodontitis -die entzündliche Erkrankungsform- ist ein weicher, u.a. aus Mikroorganismen bestehender Belag, welchen man als Plaque bezeichnet. Die Plaque ist sowohl verantwortlich für die Zerstörung der Zahnhartsubstanz (Karies) als auch für den Verlust von Zähnen durch Lockerung. Erste Anzeichen für eine Parodontitis sind Zahnfleischbluten beim Zähneputzen, Schwellungen und Schmerzen. Bleibt dies unbehandelt, kommt es in der Folge zum Knochenabbau im Wurzelbereich, was schließlich den Verlust eines oder mehrerer Zähne bedeutet.

Das Ziel einer Parodontal-Behandlung ist, durch geeignete zahnärztliche Maßnahmen bei gleichzeitiger Mitarbeit des Patienten die voranschreitende Zerstörung des Zahnhalteapparates zu stoppen oder zumindest hinauszuzögern. Da verschiedene Parodontitis-Arten unterschieden werden, muss im Einzelfall festgelegt werden, welche Maßnahmen für den einzelnen Patienten sinnvoll und erfolgsversprechend sind.

Schritt 1: Hygiene-Phase. Im Rahmen einer professionellen Zahnreinigung werden alle sichtbaren Beläge entfernt. Kariöse Stellen und nicht erhaltungswürdige Zähne werden entfernt. Der Patient erhält in dieser Phase auch ausführliche Mundhygiene-Instruktionen mit Tipps für die Umsetzung Zuhause.
Schritt 2: In einer zweizeitigen Sitzung werden nun die Wurzeloberflächen mit Handinstrumenten sorgfältigst gereinigt. Dieser Schritt findet unter lokaler Betäubung statt.
Schritt 3: Erhaltungstherapie. Wichtig für den Erfolg ist die regelmäßige Reevaluation der Zahnfleischsituation. Schritt 1 sollte bei Patienten mit Zahnfleisch-Problemen 2-4 Mal im Jahr wiederholt werden.

Zur Unterstützung der Parodontitis-Behandlung wird die Anwendung von PerioChip® genutzt.

PerioChip® ist ein kleiner Gelatine-Chip, der 36 % des Antiseptikums Chlorhexidin enthält und mit einer Pinzette direkt in die Zahnfleischtasche platziert wird. Dort löst er sich innerhalb von 7 Tagen auf und gibt dabei langsam und kontinuierlich den Wirkstoff ab, so dass über den Zeitraum von einer Woche Bakterien und Keime aktiv bekämpft werden. Dadurch hält die Wirkung von PerioChip® bis zu 11 Wochen an. Um die besten Erfolge zu erzielen, sollte alle 3 Monate ein neuer Chip in die Tasche gesetzt werden. Da Chlorhexidin antiseptisch ist und keine Antibiotika enthält, bildet Ihr Organismus keine Resistenzen. PerioChip® ist somit für Ihre Parodontitis-Langzeit-Therapie ideal geeignet.

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